RH #275Interview

VARG

Lügen, Hetze, Rufmord

Seit einigen Wochen sehen sich die Pagan-Metaller VARG, speziell ihr Frontmann Philipp „Freki“ Seiler, einer groß angelegten Hetzkampagne ausgesetzt, die es in einem solchen Ausmaß im Metal noch nicht gegeben hat. Bemerkenswert an dieser Kampagne ist, dass sie von Kräften des extrem rechten Rands im Black- und Pagan Metal gesteuert wird und sich die Absender der Argumentations- und Stilmittel der Antifa bedienen, indem sie Medien, Festivalveranstalter, Mailorder-Firmen und Konzertbooker vor einer „Nazi-Band“ warnen. Wir rollen den Hergang auf und sprachen mit dem VARG-Musiker.

Philipp Seiler ist gerade mal 22 Jahre alt und hat sich bereits so gründlich die Finger verbrannt, dass er für den Rest seines Lebens sicherlich genau abwägen wird, mit welchen Personen er sich umgibt und mit welchen Namen er in einem Atemzug genannt oder eben auch nicht genannt werden möchte.

Das war nicht immer so: Als 19-Jähriger ließ sich der Musiker in einem Absurd-Shirt ablichten, besuchte ein Absurd-Konzert, sorgte als Veranstalter des Wolfszeit-Festivals dafür, dass der einschlägig bekannte Hendrik Möbus auf der Gästeliste stand, und hatte auch nichts dagegen einzuwenden, dass Möbus vor der Festivalhalle Absurd-Shirts verkaufte. Kurz darauf wurde Seiler allmählich bewusst, in welchen Teufelskreis er sich hineinmanövriert hatte. Also brach er alle fragwürdigen Kontakte ab und versucht nun, auch sein Pagan-Metal-Festival weitgehend gegen den Einfluss von rechts zu schützen. Zudem startete er vor...

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