RH #272Schwatzkasten

AMORPHIS

ESA HOLOPAINEN

ESA HOLOPAINEN ist Finne durch und durch. Der Gitarrist und Familienmensch zeigt sich in unserem Schwatzkasten absolut bodenständig und vermeidet sämtliche Starallüren. Dafür treibt er seine Mitmusiker mit seinem schwarzen Humor in den Wahnsinn.

Esa, wie und wo bist du aufgewachsen?

»Ich bin in einem Vorort von Helsinki groß geworden. Wir waren eine sehr normale Familie aus der Mittelklasse mit mir als Einzelkind.«

 

Bitte beschreib uns deine schönste Kindheitserinnerung.

»Da muss ich an unser kleines Urlaubshaus auf dem Land denken, das wir immer noch haben. Wir verbrachten da jeden Sommer sehr viel Zeit. Besonders den Badesee liebte ich als Kind. Ich hatte dort viele Freunde, die vom Land stammten und auf den Bauernhöfen ein vollkommen anderes Leben führten.«

 

Wo würdest du am liebsten leben?

»Ich bin mit meiner Bleibe in Helsinki glücklich. Ich lebe jetzt in der Nähe des Ortes, in dem ich aufgewachsen bin. Es ist dort schön ruhig, aber es ist immer noch nah genug am Stadtkern. Ich würde in Finnland nirgendwo anders leben wollen, obwohl wir einige schöne Städte haben. Aber ich bin diese Gegend gewohnt und habe auch alle meine Freunde dort. Das ist für mich der beste Platz zum Leben.«

 

Was war für dich die Initialzündung, Musiker zu werden?

»Ich schätze, das Gleiche wie bei vielen, die in den Achtzigern die ersten Iron-Maiden-Shows gesehen haben und von Alben wie „Powerslave“ und Metallicas „Master Of Puppets“ in den Bann gezogen wurden. Es lag bei diesen Gigs...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.