BLACK SABBATH
Satansbraten wider Willen (Zeitreise)
Vor exakt 40 Jahren nahmen vier Halbstarke in wenigen Stunden ein Album auf, das das hartmetallische Musikzeitalter einläutete und angeblich dem Teufel das Tor in diesseitige Sphären öffnete. Wir reisen noch einmal mit euch zurück in der Zeit, um nach dem Deibel Ausschau zu halten.
»What is this that stands before me?
Figure in black which points at me
Turn around quick, and start to run
Find out I´m the chosen one
Oh nooo...«
(´Black Sabbath´)
Die Frage, wann und wo der Heavy Metal seinen Urknall erlebt hat, ist deutlich leichter zu beantworten als die nach jenem anderen Big Bang, dem die Erde und Abermilliarden weiterer Planeten ihre Existenz verdanken. Ende der 60er Jahre hatten bereits Bands wie Blue Cheer, Iron Butterfly, Cream, Deep Purple und Led Zeppelin LPs veröffentlicht, die den Bluesrock auf ein neues, heftigeres Niveau hievten. Das erste Album, das auch aus heutiger Sicht noch zweifelsfrei metallisch klingt, ist jedoch das selbstbetitelte BLACK SABBATH-Debüt, das am 13. Februar 1970 (natürlich einem Freitag) eine neue, spannende kulturelle Epoche anbrechen ließ.
Knast, Dope & Rock´n´Roll
Eine Maschinenpresse, eine Waschmittelflasche der Marke „Fairy Liquid“ und ein toter Jazzmusiker - merkwürdiger könnten die Geburtshelfer des Heavy Metal kaum sein. Und doch wäre ohne diese drei Zutaten möglicherweise niemals jener Sound entstanden, den wir seit mittlerweile fast vier Jahrzehnten lieben.
»Es passierte 1966 am letzten Tag eines ziemlich öden...
Dieser Text endet hier.
Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.
| 04.06.2012 | Dortmund | Westfalenhalle | ![]() |