RH #267Schwatzkasten

OPETH

SCHWATZKASTEN MIT MIKAEL AKERFELDT (Opeth, Bloodbath)

Er ist die charismatisch-tiefe Stimme von Opeth und Bloodbath und sammelt in seiner Freizeit mit großer Leidenschaft seltene Rock- und Metal-Alben aus den siebziger Jahren. Was MIKAEL AKERFELDT ansonsten noch an den Siebzigern reizt, erzählt der 35-jährige Schwede im Schwatzkasten-Interview.

Mikael, wie und wo bist du aufgewachsen?

 

»Ich wurde 1974 geboren und wuchs zusammen mit meiner Schwester in einer Mittelklasse-Arbeiterfamilie in einem Vorort von Stockholm auf. Mein Vater ist Dachdecker und meine Mutter Sekretärin. Ich hatte eine schöne Kindheit und war ein ganz normaler Junge, der seine Freizeit mit vielen Kumpels, Skateboards und Fußball verbrachte. In der Schule hatten wir eine enge Klassengemeinschaft, und viele meiner Mitschüler interessierten sich wie ich für Musik. Inzwischen lebe ich wieder in der Gegend, in der ich aufgewachsen bin. Weil ich eine sehr nostalgische Ader habe, bringe ich meine beiden Töchter oft zu den Plätzen, an denen ich selbst gespielt habe.«

 

Was ist deine schlimmste und schönste Kindheitserinnerung?

 

»Es gab mal eine Silvesternacht, als ich noch sehr klein war, in der ich mit den hölzernen Clogs meines Vaters vor die Tür rannte, um mir das Feuerwerk anzusehen. Mein Vater war darüber so verärgert, dass er mich hart am Ohr packte und schimpfte. Ich jammerte nur vor mich hin. Meine Mutter fand das unfair und begann einen Streit mit meinem Vater. Das war wie ein kleines Trauma für mich. Die schönen Erinnerungen an all die Spiele, die wir...

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20.11.2021KölnE-Werk