UFO
UFO
Sprach Kollege Himmelstein in seinem Seziertisch zu Van Halen noch davon, dass man die Karriere der Band in zwei Abschnitte unterteilen muss, so sollte man bei der britischen Hardrock-Legende UFO noch einen Schritt weiter gehen und die Karriere in insgesamt vier Phasen aufteilen, die jeweils eng mit dem jeweiligen Gitarristen verbunden sind. Auf den ersten beiden sehr psychedelischen Alben klampfte ein gewisser Mick Bolton, die erfolgreichste Phase startete hingegen 1974, als der junge deutsche Gitarrist Michael Schenker bei UFO anheuerte. Nach dessen Ausstieg begann die musikalisch härteste Zeit der Truppe mit Paul Chapman an der Klampfe, bevor das Raumschiff 1984 in den Orbit entschwinden sollte, nur um wenig später überraschenderweise doch wieder aufzutauchen - von nun an mit wechselnden Gitarristen. Besonders in den USA waren UFO in den Siebzigern und frühen Achtzigern eine richtig große Nummer, die Arenen füllen konnte, doch auch hierzulande hatten die Briten stets eine treue, eingeschworene Fangemeinde. Durchleuchten wir also den umfangreichen Backkatalog der Band!
Unverzichtbar
FORCE IT
(Chrysalis, 1975)
Schon auf dem ein Jahr zuvor erschienenen dritten Studio-Longplayer „Phenomenon“ zeichnete sich ab, dass der Band durch den Einstieg von Michael Schenker musikalisch ein Quantensprung gelungen war. Doch obwohl „Phenomenon“ mit ´Rock Bottom´ und ´Doctor, Doctor´ zwei absolute Klassiker der Rockgeschichte enthält, blühten UFO in der „Mark II“-Besetzung erst mit...
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| 19.05.2012 | NL-Kerkrade | The Rock Temple | ![]() |