SCORPIONS
SCHWATZKASTEN MIT... RUDOLF SCHENKER (Scorpions)
Auch wenn es viele immer noch nicht glauben mögen: Die Scorpions und besonders der mittlerweile 60-jährige RUDOLF SCHENKER verfügen über genügend Selbstironie, um auch mal kräftig über sich selbst lachen zu können, wie einige Anekdoten aus knapp 40 Jahren Rock´n´Roll beweisen.
Rudolf, wo und wie bist du aufgewachsen?
»Das war eine ganz normale Kindheit in Sarstedt bei Hannover. Mein Vater war Bauingenieur, und meine Mutter hat sich um die Familie gekümmert. Mein Vater hat dabei immer die Position vertreten, dass ich tun soll, was mir Spaß macht, wobei meine Mutter Wert darauf legte, dass ich was Vernünftiges lerne. Ich bin zur Volksschule gegangen und wollte dann zur mittleren Schule, aber die Chemie zwischen den Lehrern und mir stimmte nicht. Nach neun Jahren bin ich von der Schule abgegangen und Starkstromelektriker geworden, bin auf Masten rumgeklettert, habe Transformatoren gewickelt und Reparaturen gemacht. Dann war ich mal für zwei Monate bei der Bundeswehr, die mich unbedingt haben wollte, worauf ich aber keine Lust hatte.«
Wie hast du es hinbekommen, nicht dableiben zu müssen?
»Ich kann mich mental sehr stark auf gewisse Dinge einstellen, und dann fällt es mir auch leicht, diese umzusetzen. Zum Dienstantritt bin ich mit einer Plastiktüte aufgekreuzt, und da fragte mich der Leutnant oder Hauptmann - keine Ahnung, was für einen Rang der hatte -, was das denn sei und wo meine Klamotten wären. Ich sagte, ich bräuchte nicht mehr, weil ich eh nicht dableiben würde....
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