LED ZEPPELIN
SEZIERTISCH: LED ZEPPELIN
Nachdem wir im letzten Monat unsere neue „Seziertisch“-Reihe mit den Hardrock-Urvätern The Who starteten, möchten wir euch diesmal zahlreiche Pflichtkäufe und ein paar wenige nicht ganz so zwingende Scheiben aus dem Katalog der Giganten LED ZEPPELIN vorstellen.
Groupies mit zappelnden Fischen in allen möglichen und unmöglichen Körperöffnungen, Motorradrennen auf Hotelfluren, in Seen versenkte Autos und mehr Koks, als es Sand in der Sahara gibt - LED ZEPPELIN waren die Könige der unkontrollierten Exzesse, die nie übertroffene Inkarnation des Klischeedrillings Sex, Drugs & Rock´n´Roll. Auch den dritten dieser Begriffe füllten die vier Engländer bis zum tragischen Suff-Tod ihres Drummers John Bonham 1980 mit mehr Leben als jede Konkurrenz-Kapelle. Ihr ungemein facettenreicher, in keine Schublade passender Stil, ihre gerne mal dreistündigen, hochoktanigen Konzerte und ihr untrügliches Gespür für unwiderstehliche Hirnfeuerwerk-Melodien ließen die Zeppeline zur erfolgreichsten Rock-Band aller Zeiten aufsteigen und hallten so gewaltig nach, dass ihr erster abendfüllender Reunion-Gig im vergangenen Dezember nach 27 Jahren fast vollkommener Funkstille aus dem Stand alle anderen ´07er Live-Events zu uninteressanten Schülerband-Auftritten degradierte.
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Unverzichtbar
I
(Atlantic, 1969)
Gerade mal 1.782 britische Pfund kosteten die in 15 Stunden in London runtergerissenen Aufnahmen des epochalsten aller Hardrock-Debütalben. Die Session-Profis Jimmy Page (g.)...
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