NECROPHAGIST, BOLT THROWER, MALEVOLENT CREATION, NIGHTRAGE
Nichts geht mehr!
Dass BOLT THROWER hier zu Lande eine ausgesprochen treue Fangemeinde haben, ist keine Neuigkeit mehr. Insofern freute sich die britische Death-Metal-Legende natürlich, nach mehreren Jahren Abstinenz endlich mal wieder durch unsere Breitengrade touren zu können. Was sich dann aber bei den Konzerten abspielte, übertraf sämtliche Erwartungen.
1. Tag: Enschede, Atak
BOLT THROWER sind eine Band, die gewisse Traditionen pflegt. So findet eines der letzten Konzerte ihrer Tourneen stets in Trier statt, wo sie auf dem Vorplatz des dortigen Clubs mit dem Namen „Exil“ an einer Grillstelle immer einige Shirts verbrennt, um sie dem „Gott des Merchandise“ zu opfern und für gute Verkäufe zu danken. Eine weitere Tradition im Hause BT ist es, den Tourauftakt im holländischen Enschede zu bestreiten. Nicht nur, weil dort ihr Booker, Freund und quasi sechstes Bandmitglied Graham beheimatet ist, sondern weil man zum Aufwärmen gerne einen kleinen Club wählt - einen Laden wie das „Atak“ also, das gut 300 Leute fasst und natürlich schon Wochen vor der Show ausverkauft ist.
Ich mache mich mit unserem Fotografen Axel auf den etwas mehr als einstündigen Weg vom Ruhrgebiet ins holländische Grenzland. Vor dem Club warten bereits einige Fans, es wird überraschend viel Deutsch gesprochen. Offenbar wollen sich nicht eben wenige deutsche Fans den ersten Gig nach der Rückkehr von Karl Willetts nicht entgehen lassen.
Der Empfang, der uns bereitet wird, ist warmherzig. Zwar herrscht hier das für einen...
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| 24.06.2012 | Krefeld | Kulturfabrik | ![]() |