STRATOVARIUS
Das Maß aller Dinge
Ist der Patient STRATOVARIUS endgültig auf dem Weg der Besserung? War der Besetzungswechsel am Bass vielleicht sogar eine echte Blutauffrischung? Rock Hard wagte eine Stippvisite in den brasilianischen Winter, um sich bei den Shows in Sao Paulo, Belo Horizonte und Rio de Janeiro einen Eindruck zu verschaffen.
1. Tag, Sao Paulo
Ein Name wie Donnerhall
Potzblitz! Ist Eindhoven die Partnerstadt Sao Paulos? Glaubt man dem Schild, dass über dem Eingang einer gemütlichen Kneipe angebracht ist, kann man diesen Eindruck leicht gewinnen. Mit dem magischen Wort „Dynamo“ hat der Fotograf des holländischen Aardschok-Magazins, Eric de Haas, ein Stück Heimat mit nach Südamerika genommen. Eric, der vor 17 Jahren nach Sao Paulo zog, betreibt inzwischen die Dynamo-Bar und ist die erste Anlaufstelle, wenn es für Brasiliens Banger darum geht, Informationen über ihre Lieblingsbands aus erster Hand zu beziehen.
Am heutigen Abend sitzen etwa 50 Schreiber, Radio-DJs und Fernseh-Journalisten gespannt vor dem Podest, auf dem Jörg Michael und Basser Lauri Porra thronen und eine Pressekonferenz abhalten. Morgen werden STRATOVARIUS im bereits seit Wochen ausverkauften Olympia vor 4.500 Fans eine Live-DVD mitschneiden, jetzt stehen - neben den unvermeidlichen Caipirinhas - andere Themen im Vordergrund.
„Jörg, warum der Stilwechsel weg von den symphonischen Elementen der „Elements“-Scheiben hin zum erdigeren Rock?“
»Weil wir mit diesen Alben unsere ´Bohemian Rhapsody´ abgeliefert haben! Was...
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