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MASTERS OF REALITY Masters Of Reality gehören zu den großen Losern des Musikbusiness. Trotz begnadeter, völlig eigenständiger Songs gelingt es ihnen innerhalb von 16 Jahren nicht, mehr als zwei Studioalben zu veröffentlichen, und auch auf dem Gebiet der kurzfristigen Tourabsagen und permanenten Line-up-Probleme gehören die Amis zu den Besten ihres Faches. Ihren Anfang nimmt die zähflüssig verlaufende Karriere der Truppe 1981, als sich Sänger/Gitarrist Chris Goss und Gitarrist Tim Harrington in Syracuse, New York, zusammentun. In den Anfangstagen firmiert das Duo noch unter dem Namen The Manson Family und benutzt ausschließlich Keyboards, Drum-Maschinen und Gitarren. Musikalisch hat das Ganze noch mehr mit Goth-Rock als dem späteren, Blues-lastigen Retrosound zu tun. 1983 stoßen mit Googe und Mr. Owl zwei weitere Keyboarder zur Band, während Goss endgültig zum Frontmann mutiert. 1987 kommt mit Vinnie Ludovico erstmals ein richtiger Drummer hinzu, und noch im selben Jahr wird Starproducer Rick Rubin auf die Band aufmerksam und signt Masters Of Reality für sein neues Def American-Label. Rubins Erfahrungen mit der neusten Technik, kombiniert mit traditionellen Sounds, schlagen sich im '89 erscheinenden Sahnealbum "Masters Of Reality" nieder. Die Masters spielen ihre einzige Show auf europäischem Boden in Amsterdam und brechen noch vor dem Ende ihrer ersten US-Tour im Vorprogramm von King's X auseinander. Gitarrist Tim Harrington und Drummer Vinnie Ludovico heben daraufhin The Bogeymen aus der Taufe, die '91 die gelungene Bluesrock-CD "There's No Such Thing As..." auf den Markt werfen. Goss und Googe beschließen, Masters Of Reality weiterzuführen, und reißen mit den beiden Neuzugängen Daniel Rey (g.) und John Leamy (dr.) ein paar Shows ab. Gleichzeitig überwirft man sich mit Entdecker Rubin und schließt mit Delicious Vinyl einen neuen Vertrag ab, woraufhin das Debütalbum inklusive des Bonustracks 'Doraldina's Prophecies' noch einmal veröffentlicht wird. Auf einer Grillparty lernt Goss im Sommer 1990 zufällig Drum-Altvater Ginger Baker (ex-Cream/Alexis Korner etc.) kennen, der sich nach einer gemeinsamen Jamsession tatsächlich dazu bereit erklärt, bei Masters Of Reality einzusteigen. Abgesehen von ein paar wenigen Gigs rund um die Masters-Homebase L.A. bleibt es jedoch ziemlich still um die Combo, und der Vertrag mit Delicious Vinyl wird wieder aufgelöst. 1993 brechen Goss & Co. endlich ihr Schweigen und veröffentlichen via Chrysalis/EMI das erstklassige Album "Sunrise On The Sufferbus", das neben den bekannten Blues- und Country-Einflüssen auch eine Vorliebe für Beatles-Melodien und relaxte Kiffer-Sounds verrät. Da sich die Band von Gitarrist Daniel Rey mitten während der Produktion zu "Sufferbus" getrennt hat, gehen Masters Of Reality als Trio auf Tour. Nachdem man sich mit ein paar Headliner-Shows an der Westküste aufgewärmt hat, steht eine US-Tour als Support von Alice In Chains an, die allerdings ein jähes Ende findet, als AIC-Frontmann Layne Staley auf der Bühne aufgrund einer Überdosis zusammenbricht. Kurz darauf gibt Ginger Baker seinen Austritt bekannt. Zum Glück für die Band verpennen Chrysalis den Termin, um ihre Option auf ein weiteres Masters-Album einzulösen, und das Duo Goss/Googe wechselt in den Epic-Stall über. Zusammen mit Drummer Vic Indrizzo (ex-Circus Of Power/Redd Kross) nimmt man eine EP in Angriff, spielt aber in den nächsten Monaten an die 30 Songs ein. Daraufhin wird von Epic ein neues Masters-Album angekündigt, zu einem Release kommt es letztendlich allerdings nie, weil man bei der Firma vom kommerziellen, sprich Radio-Potential der Songs nicht überzeugt ist, Masters Of Reality hängen mal wieder in der Luft. Chris Goss macht sich in der Zwischenzeit als Producer der Wüstenrocker Kyuss, des All-Star-Projekts The Magnificent Bastards und der Belgier Soulwax einen Namen. Außerdem übernimmt er die Background-Vocals auf "Dust", dem Mitte '96 erscheinenden Album der Screaming Trees. Die Masters, die sich inzwischen mit Ex-Rattlebone-Klampfer Brendon McNichol verstärkt haben, kommen im Herbst '96 wieder in die Gänge, als Goss für den Indie Malicious Vinyl die "Amusing The Amazing"-EP des Kyuss-Ablegers Slo Burn produziert. Malicious Vinyl schlagen spontan vor, die beiden anstehenden Masters Of Reality-Shows im "Viper Room", einem Nachtclub auf dem Sunset Strip, der Schauspieler Johnny Depp gehört, für ein mögliches Livealbum mitzuschneiden. Aus diesem Handschlag-Deal resultiert im Mai '97 "How High The Moon", auf dem neben einer Reihe alter MOR-Knüller auch drei Tracks aus den Aufnahmesessions des nie veröffentlichten dritten Studioalbums - darunter 'Jindalee Jindalie', ein Duett mit Stone Temple Pilots-Sänger Scott Weiland - zu finden sind. Für den Sommer ist eine Co-Headliner-Tour durch Amerika mit Slo Burn geplant, aber den Masters bleibt das Pech auch diesmal treu: Malicious Vinyl stehen in den Staaten aufgrund der Probleme von Red Ant/Alliance quasi über Nacht ohne Vertrieb da, was zur Folge hat, daß sämtliche Dates ersatzlos gestrichen werden. Masters Of Reality liegen einmal mehr auf Eis. Zwischenzeitlich arbeitet Drummer Victor Indrizzo zusammen mit Scott Weiland an dessen Soloalbum, während Mainman Chris Goss in seinen Monkey Studios in der Nähe von Palm Springs mit der Produktion von Ex-The Cult-Frontmann Ian Astburys Alleingang beschäftigt ist. zum editieren bitte einloggen
Diskographie von MASTERS OF REALITY
Videographie von MASTERS OF REALITY
MASTERS OF REALITY im WorldWideWeb http://www.mastersofreality.de
Deutsche Seite der Masters of Reality von Thomas Hornbruch. Mit vielen Artikeln in verschiedenen Sprachen, Bandhistory, Media, komletter Diskographie, Interviews und Forum ist sie die umfangreichste Seite die momentan zu finden ist. editieren nicht möglich http://www.creepjoint.com
Seite von Tim Harringtons aktueller Band Creepjoint editieren nicht möglich http://www.mastersofreality.co.uk
Englische Fanseite mit vielen Artikeln editieren nicht möglich http://www.mastersofreality.com/
Original Seite der Mastes of Reality editieren nicht möglich Reviews von MASTERS OF REALITY MASTERS OF REALITY -- Pine/Cross Dover (Album)
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